IHR BEFEUERT DOCH DEN ILLEGALEN WELPEN- HANDEL MIT MEHR ANGEBOT!

IHR BEFEUERT DOCH DEN ILLEGALEN WELPENHANDEL MIT MEHR ANGEBOT!

Diesen Vorwurf hören wir häufig, und die Sorge dahinter ist absolut berechtigt. Der illegale Welpenhandel verursacht unendliches Tierleid und ist ein massives Problem. Genau deshalb ist es so wichtig, hier klar zu trennen: Seriöser Auslandstierschutz und illegaler Welpenhandel haben nichts miteinander zu tun.

Der illegale Welpenhandel entsteht nicht durch Tierschutzvermittlungen, sondern durch eine hohe Nachfrage nach jungen, oft reinrassigen Hunden. Genau diese Nachfrage wird von illegalen Vermehrern bedient, die Tiere gezielt für den Verkauf produzieren. Seriöser Auslandstierschutz züchtet keine Tiere, sondern nimmt bereits vorhandene Tiere aus Notlagen auf und vermittelt diese.

Auch unsere Arbeit folgt diesem Grundgedanken. Vermittlung ist für uns eine Maßnahme für Tiere, für die unsere Aufklärungs- und Kastrationsprojekte vor Ort zu spät kommen, insbesondere für Senioren und Tierheim-Langzeitinsassen. Als gemeinnütziger Verein arbeiten wir ohne wirtschaftliche Interessen und unterliegen den veterinärbehördlichen Vorgaben im In- und Ausland. Unser Ziel ist es nicht, „mehr Tiere auf den Markt zu bringen“, sondern einzelnen Tieren eine Chance zu geben und gleichzeitig langfristig Tierleid zu reduzieren.

Die wirksame Bekämpfung des illegalen Welpenhandels erfordert keine Einschränkung der Tierschutzarbeit, sondern Aufklärung, strikte Kontrollen und die strafrechtliche Verfolgung illegaler Händler*innen. Das illegale Geschäft floriert vor allem durch uninformierte Käufer*innen und profitorientierte, skrupellose Vermehrern. Unser Ansatz liegt daher in der Prävention: Durch Informationsarbeit, Fortbildung und gezielte Sensibilisierung für Missstände wie Heimvermehrung und Qualzucht schaffen wir das nötige Bewusstsein für eine verantwortungsvolle Anschaffung.

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